Hello Again!

Da bin ich wieder zurück nach einer langen Pause. Ich hatte eigentlich gar nicht vor eine so lange Auszeit einzulegen, aber das hat sich dann doch wohl so ergeben. Ich erzähle mal kurz, wie es dazu gekommen ist:

Ich war wieder schwanger und habe in der Zwischenzeit mein 2. Kind bekommen. Aber der eigentliche Grund für die Blog-Pause war ein merkwürdiger. Am Anfang der Schwangerschaft war mir richtig übel, so sehr, dass ich fast nichts mehr essen konnte und abends heulen musste, weil ich es unerträglich fand. Ich habe in dieser Zeit alle Gerüche verflucht und auch alle Menschen, die gekocht haben (ich habe in dieser Phase nicht mehr gekocht).Immer wenn ich an deren Fenstern vorbeigelaufen bzw. gerannt bin, habe ich getobt. Ihhhh, Zwiebeln, Knoblauch. Bäh!

Und an einem Nachmittag wollte ich mich bei meinem Blog einloggen und merkte plötzlich, wie mir kotzübel wurde! Es ging nicht, ich habe mich nicht anmelden können (zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ich mich erst wieder ein Jahr später einloggen werde!). Beim nächsten Mal genau das selbe, ich musste sofort den Laptop zumachen, weil mein Magen anfing zu brodeln. Mir ist vom Blog schlecht geworden! Ihhh, Zwiebeln, Knoblauch, Salami, Blog! Das kann nicht sein! Ich litt unter Blogübelkeit und habe ihn einfach nicht mehr vertragen! Das ging so weiter bis zum Ende der Schwangerschaft.

Nach der Geburt? Da war ja eigentlich klar, dass da erst einmal nicht viel passieren wird. Mit zwei Kindern ist man doch sehr busy. Aber jetzt geht es wieder. Ich habe das Schreiben sehr vermisst und werde von nun an immer mal wieder aus meinen Alltag berichten – passiert ja Einges!! 🙂

Und jetzt schnell schlafen und die Pause nutzen bis mich der Kleine gleich wieder weckt.

Ciaoooo

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Das liebe Internet

Hmmm… ohne, dass ich je mit dem Kleinen (3 Jahre) übers Internet gesprochen habe, sagte er gestern Abend beim ins Bett bringen:

„Hier in Berlin gibt es Internet.“

Ich: „Äh ja, das stimmt.“

Der Kleine: „Ich mag Internet. Du magst auch Internet, Mama.“

Ich: „Ähh… ja, da hast du Recht.“

Der Kleine: „Alle mögen Internet!“

Ich: „Äh, ja…“ und dachte darüber nach, wie er drauf kommt…. Ich war baff.

Aber malen mag er zum Glück auch gerne. Und das ist sogar noch viel besser als Internet. Heute war dafür ein Internet freier Tag – bis jetzt gerade eben.

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Küchen-Lieblinge

Ich liebe alte Küchen im Stil von Shabby Chic. Mein Lieblingsteil ist ein kleines Wandschränkchen für Gewürze. Ich habe es bei www.victoriametalbert.com gekauft. Das ist ein so großartiger Laden (Helmholtzplatz), darin könnte ich mich stundenlang aufhalten und stöbern:

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Ein weiteres Lieblingsteil ist mein Gewürz-Topf inkl. Gewürze (Schnittlauch und Basilikum). Selbst gepflanzt, aber irgendwie wachsen die nicht mehr so richtig. Sind zart und klein geblieben, obwohl ich sie regelmäßig gieße und aufs Licht achte. Aber ich vermute, dass die Erde schon ausgesaugt ist und da keine Nährstoffe mehr enthalten sind. Ich hätte wohl lieber einen richtigen Topf besorgen und frische Erde kaufen sollen – die kleinen vorgefertigten Töpfchen mit einer kleinen Samen-Packung als Beilage bringen doch nichts. Schade, da wollte ich einmal was eigenes anpflanzen und dann sowas. Muss nächstes mal einfach etwas geduldiger sein und mich intensiver damit beschäftigen:

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Das kleine selbst gemachte Bild gehört ebenfalls zu meinen Lieblingen:

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Das reicht dann erst einmal mit der Küche – obwohl, ich muss da jetzt noch rein, um den Kuchen im Backofen zu beobachten, den wir für die Kita morgen backen.

 

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Schnickschnackberlin am Sonntag in Berlin

Sonntags schlendern wir gerne im Kiez rum, trinken Kaffee und essen Kuchen. Häufig und gerne bei Fräulein Dickes. Es ist ein sehr gemütliches, feines Café, mit viel Liebe eingerichtet. Der Kuchen ist hausgemacht und das Frühstück sowie Mittagstisch köstlich. Ich halte mich dort besonders gerne auf, wenn ich mal kinderfrei habe. Dann kann ich entspannen, lesen, durch die Gegend gucken, abschalten. Lustigerweise treffe ich dort oft Freunde und Bekannte, die wohl der gleichen Meinung sind.

Kann ich empfehlen und das nicht nur Sonntags.

http://www.frauleindickes.de/ Prenzlauer Berg

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Eine weitere kleine Bastelei

Hier nur eine kleine Bastelinspiration für Kinderkarten. Auf eine leere Postkarte schönes Kinderpapier, ggf. noch weitere Motive sowie eine Bordüre draufkleben – und fertig ist die Postkarte. Geht schnell und kann immer wieder abgewandelt werden.

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Bastelstunde mit den Kleinen – DIY

Kinder kann man sehr gut beim Basteln mit einbeziehen. Ich meine, ab einem gewissen Alter. Ich bastle mit meinem Kind schon, seit dem es 2 Jahre alt ist. Na ja, richtiges Basteln geht anders, aber es macht mit und hat große Freude dran – so groß, dass er sogar im Urlaub immer „ich möchte basteln“ sagt. Das ist hier aber gerade schlecht, weil wir nichts dabei haben. Aber zuhause darf er sich austoben. Max schneidet zwar die Motive immer durch die Mitte durch, anstatt drumherum, aber egal. Und klebt alle Seiten voll und macht eigentlich alles kaputt. Aber dafür bekommt er immer die Reste von mir und somit haben wir beide was davon. Die Erzieherinnen in der Kita haben schon gefragt, ob der Kleine zuhause viel mit der Schere arbeitet, weil er so gut damit umgehen kann. Ja, meinte ich überrascht und fand das ganz lustig.

So eine kleine Vogelkette kann man ganz einfach ohne großes Werkzeug basteln. Man schneidet die gewünschten Motive aus dickerem Stoff aus (Allzweck- oder Bodentücher) und zieht einen Faden (am besten aus dem Bastelladen für Ketten oder Armbänder gedacht) durch. Die zwei Enden befestigt man dann an die Wand mit beispielsweise Washi Tape. Das kann man auch ganz gut als Mobile gestalten (dann alle Motive untereinander anordnen statt nebeneinander). Über die Wickelkommode oder Bettchen find ich das ganz schön.

In diesem Sinne, einen bastelfreudigen Gruß wüsche ich allen!

 

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Kinder ins Bett bringen – Der fatale Fehler

Grob zusammengefasst gibt es zwei Arten von „Kinder ins Bett bringen“. Die erste Art Eltern sind diejenigen, die ihren Kindern nach allen abendlichen Ritualen eine Gute Nacht wünschen und das Schlafzimmer fit und munter verlassen. Sie haben abends dann noch ein paar Stunden Zeit für sich.

Die andere, viel mehr – zumindest im Bekanntenkreis – verbreitete Art und Weise ist die, sich dazu zu legen! D.h. nach all den abendlichen Ritualen wird das Licht ausgemacht und dann soll geschlafen werden – das sagt man dem Kind. Und man legt sich dazu und täuscht vor, das man auch schlafen will. Der Nachteil des Ganzen ist, dass man ab und zu auch tatsächlich entschläft, um dann 1. durchzuschlafen bis der Wecker am nächsten Morgen klingelt oder um 2. mitten in der Nacht hellwach und ausgeschlafen aufzuwachen. Müde ist man dann erst wieder, wenn der Wecker klingelt.

Aber vor allem kann sich die Einschlaf-Phase in die länge ziehen. Man macht die Augen zu, gibt dem Kind die Hand, liegt verdreht und gequetscht am Bettrand und bewegt sich nicht, in der Hoffnung, dass das Kind schnell einschläft. Bein und Hand sind eingeschlafen, aber egal. Zwischendurch macht man die Augen auf und schaut ängstlich zum Kind rüber und sieht, wie es an die Decke starrt – mit weit geöffneten Augen. Oh nein! In diesem Fall hat noch nicht mal die 1. Phase der Müdigkeit eingetreten, in der es verlangsamt die Augen auf und zu macht. Das kann noch dauern! Wieder schließt man die Augen und geht morgige Einkaufslisten und andere Termine durch. Man wird innerlich unruhig, muss aber äußerlich ganz unauffällig blieben – die Atmung wird gedrosselt. Irgendwann mal schaut man unter der Decke aufs Handy und checkt E-Mails, bis sich das Kind meldet und „Licht“ sagt. Dann macht man es schnell wieder aus. Und es geht weiter, bis sich das Kind nicht mehr bewegt und man große Vorfreude auf ein paar Stunden Freizeit freut. Wenn die Kinder mit 3 Jahren noch in der Kita mittags schlafen, kann es schon passieren, dass das Kind abends nicht müde ist. Das ist die Übergangsphase zu „kein Mittagsschlaf mehr!“

Jetzt verstehe ich Mütter, die mir bereits während der Schwangerschaft gesagt haben: „Aber leg dich nicht dazu! Den Fehler habe ich beim ersten Kind gemacht“. Ich habe mich immer gefragt, was die meinen: Mich nicht zu dem Kind ins Bett legen? Na ja…nu‘ weiss ich es.

Wie man aus der Nummer wieder rauskommt, das weiß ich auch nicht so genau. Aber irgendwie ist es doch immer zu gemütlich, um etwas daran zu ändern.

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